Wir verstehen unsere Arbeit als parteiliche Arbeit für und mit Frauen*.
Sie heiraten, leben allein oder in nicht ehelichen Lebensgemeinschaften, sie lieben Männer oder Frauen*, sie kriegen Kinder oder auch nicht. Sie sind hier oder anderswo geboren, sprechen vielleicht noch andere Sprachen, haben Verwandte in einem anderen Land. Sie sind berufstätig, machen Karriere oder ihrem Mann die Buchhaltung, sie stemmen Haushalt und Kindererziehung oder teilen sich dies mit einem Partner, einer Partnerin, oder sie bestreiten alles zusammen, weil sie alleinerziehend sind. Frauen*leben sind vielfältig. Bei uns ist jede* willkommen.
Leider sind wir als Kirche nicht unschuldig, was Ungleichheit und Diskriminierung angeht, insbesondere in Bezug auf Geschlechtergerechtigkeit. Deshalb setzen wir im Referat Frauen-Männer-Gender auf die laufenden synodalen und reformerischen Prozesse, in der Hoffnung, dass Änderung möglich ist. So wurde aus der Frauenpastoral in den letzten Jahren auch die Frauen*pastoral.